Poetry Slam (deutsch: Dichterwettstreit) ist ein literarischer Vortragswettbewerb, in dem selbstgeschriebene Texte innerhalb einer bestimmten Zeit einem Publikum vorgetragen werden. Bewertet werden sowohl der Inhalt der Texte als auch die Art des Vortrags.

Regeln 

Obwohl Veranstalter den Wettbewerb auch den eigenen Wünschen entsprechend gestalten können, haben sich einige allgemein gültige Regeln eingebürgert.

Bei einem Poetry Slam dürfen nur selbstgeschriebene Texte vorgetragen werden, und dies im Rahmen eines vorgegebenen Zeitlimits, meistens fünf, sechs oder sieben Minuten. Bei Zeitüberschreitung drohen Strafen wie Punktverlust oder Entzug des Mikrofons.

Erlaubt ist alles, was mit Stimme und Körper möglich ist. Darüber hinaus steht es den Teilnehmenden frei, diejenigen Gegenstände auf der Bühne zu nutzen, die auch allen anderen Teilnehmenden zur Verfügung stehen. Kostüme und Requisiten sind in der Regel verboten, außer auf sogenannten Prop Slams.

Zum Regelwerk gehört auch die Bewertung der Texte durch das Publikum.

Bewertung 

Slam-Publikum in Hamburg

Die Vorträge werden bei einem Poetry Slam grundsätzlich vom Publikum und nicht von einer Fachjury bewertet.

 

 Quelle: wikipedia.org